Evangelisten

Jesus nimmt die Angst

08.09.2026

Eine lange Zeit lebten die Menschen aus Gedemsa Kurfa in ständiger Angst. In ihrer Gegend praktizierte ein sogenannter „Qalicha“ (ein Schamane) traditionelle spirituelle Praktiken. Die Menschen glauben daran, dass sie die bösen Geister mit Opfern von Schafen und Ziegen besänftigen müssen, ansonsten würden sie krank, hätten Misserfolg oder könnten womöglich sterben.

Leider zog sich der Machtbereich des Qalicha bis in die Gemeinde hinein, denn die Menschen hatten Angst vor ihm und seiner Macht… doch dann wirkte Jesus auf eine wunderbare Weise.

Im Laufe der Zeit kam durch die Evangelisationsarbeit der örtlichen Gemeinde in Gedemsa Kurfa tatsächlich einige der Familienmitglieder des Qalicha zum Glauben an den „lebendigen Gott“. Und nach einiger Zeit verstarb dann der Qalicha. Der Tradition nach hätte nun sein ältester Sohn die Aufgabe des Mediums übernehmen müssen, doch er hatte Angst davor. Bei evangelistischen Einsätzen der Gemeinde Gedemsa Kurfa hörte er von Jesus Christus und er nahm Ihn nach einiger Zeit als seinen Erlöser an.

Nach seiner Bekehrung sammelte er die mit der traditionellen Praxis verbundenen Gegenstände ein und brachte sie in die Gemeinde. Dazu gehörten auch die „Bereta-Berets“ – Glöckchen, die in der traditionellen Praxis eine wichtige Bedeutung haben. Die Geschwister wurden zusammengerufen und ihnen wurden die daliegenden Gegenstände erklärt. Sie verstanden auf einmal, dass ein paar Lederbänder und Glöckchen keine Macht haben und ihre Angst war verflogen.

Infolge dieser Arbeit kamen noch weitere Familienangehörige des Qalicha zum lebendigen Glauben an Jesus.

Es ist erstaunlich zu sehen wie beharrliche Evangelisationsarbeit nicht nur bei Einzelpersonen, sondern auch bei ganzen Familienbanden eine weitreichende Veränderung bewirken kann.

 

Gott gehört für all das was hier geschehen ist der Dank!

Beitrag verfasst von

Pia Kröpelin Armenhilfe

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